Ergotherapie in der Neurologie

Haben Sie Probleme in der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben wegen Gedächtnisstörungen, Haltungs- und Bewegungseinschränkungen oder durch Störung der Gleichgewichtsregulation?

Dann können wir mit verschiedenen Behandlungsansätzen und durch Hilfe von ausgewählten Therapiemitteln Ihre Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, berufliche und häusliche Selbständigkeit verbessern.

Wir behandeln Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittlähmungen, bei Multipler Sklerose, Parkinson-Syndrom, Amyotropher Lateralsklerose oder Wachkoma.

Für eine erfolgreiche Therapie beraten wir Sie und Ihre Angehörigen bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Anpassungen im häuslichen Umfeld, sowie über unsere Zusatzangebote Kinesio-Taping und Autogenes Training und sehen unsere Arbeit erst dann als gelungen an, wenn Sie Therapieinhalte in Ihren Alltag integrieren können.

Die Heilmittelverordnung der Ergotherapie erfolgt durch den behandelnden Facharzt.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann lassen Sie sich von Ihrem Facharzt beraten und informieren Sie sich gerne weiter zu diesem Thema im nachfolgenden Abschnitt …

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Wir behandeln Patienten aus folgenden Diagnosegruppen

EN2 und EN3

ZNS-Erkrankungen nach nach Vollendung des 18. Lebensjahrs und/oder Rückenmarkserkrankungen mit folgenden Funktionsstörungen
(z.B. nach Schädelhirntrauma, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Apoplex, Hirnblutung, zerebraler Tumor):

  1. der Körperhaltung, Körperbewegung und Koordination
  2. der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  3. der geistigen und psychischen Funktionen / Stimmungen
  4. des Gesichtsfeldes in Verbindung mit und ohne Neglect
  5. der kognitionsstützenden und höheren kognitiven
    • wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer
    • Psychomotor. Tempo und Qualität
    • Handlungsfähigkeit und Problemlösung einschließlich Praxis

EN4

Periphere Nervenläsionen mit den Funktionsstörungen (z.B.periphere Parese, Polyneuropathie):

  1. Störung der Grob- und Feinmotorik, Koordination
  2. Störungen der Sensibilität und Körperwahrnehmung

Behandlungsziele

  • Aktivierung und Kräftigung der Muskulatur
  • Vermeidung von Kontrakturen
  • Anbahnung physiologischer Bewegungsmuster
  • Verbesserung der zentral-bedingten Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Erlernen von Ersatzfunktionen und Strategien
  • Thermische Anwendungen (z.B.: Paraffinbäder), zur Tonusregulation, Abtransport von Schlackstoffen, Erweiterung des
  • Bewegungsausmaßes

Therapiemethoden

  • Selbsthilfetraining (ADL)
  • Training verschiedener Haushaltstätigkeiten
  • Beratung und Anleitung von Angehörigen
  • Hilfsmittelberatung, individuelle Anpassung
  • Vorbereitung und Begleitung der schulischen und beruflichen Wiedereingliederung
  • Affolter/ St. Gallen Konzepte
  • Bobath-Konzept
  • Spiegeltherapie
  • Feldenkrais
  • Sensorische Integration